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Aktuelles

Fragen zu Änderungen ab 2017?

Konkrete Fragen zu Preissteigerungen lassen sich am besten mit dem jeweiligen Pflegedienst oder Pflegeheim klären. 

Bei Fragen zur Überleitung in die neuen Pflegegrade wenden Sie sich bitte an Ihre Pflegekasse (Kontakt über »Beratungsformular« oder direkt über die bekannte Ansprechperson).

Das zweite Pflegestärkungsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat am 13. November 2015 das Pflegestärkungsgesetz II beschlossen. Das Gesetz trat am 1. Januar 2016 in Kraft. Damit wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff ab 2017 in die Praxis umgesetzt. Näheres zu den Leistungsverbesserungen schon ab 2016 und zum neuen Begutachtungsverfahren ab 2017 finden Sie hier:  

Das erste Pflegestärkungsgesetz

Das erste Pflegestärkungsgesetz wurde auf Bundesebene beschlossen. Hier finden Sie nähere Informationen über die Änderungen ab 1. Januar 2015:

Demas - Demenz anders sehen

Das internetbasierte Schulungs- und Beratungsprogramm »Demenz anders sehen - Demas« ist ein neues Angebot für Personen, die einen demenzerkrankten Angehörigen in der häuslichen Umgebung pflegen. Es wurde von psychologischen Fachkräften entwickelt und beruht auf einem Schulungsprogramm, das vom Flechtwerk Demenz der Hochschule Magdeburg-Stendal bereits seit einigen Jahren erfolgreich vor Ort umgesetzt wird.

»Pro Pflege Sachsen«

Gesundheitsministerin Christine Clauß hat am 14. Mai 2014 mit Vertretern der Pflegekassen, der Leistungserbringer und des kommunalen Sozialverbandes das Positionspapier »Pro Pflege Sachsen« unterzeichnet.

Nachbarschaftshelfer - Änderung der Betreuungsangeboteverordnung

Aufgrund der zu erwartenden Alterung der Bevölkerung im Freistaat Sachsen wird die Anzahl der zu Pflegenden weiter zunehmen. Damit einhergehen werden der Anstieg der Kosten in der pflegerischen Versorgung und voraussichtlich ein Mangel an Fachpflegepersonal.

Pflegebedürftige der Pflegestufen I, II und III sowie Personen, die noch keine Pflegestufe haben, aber in ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt sind, können zusätzliche Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen. Die Kosten hierfür werden mit 100 Euro als Grundbetrag oder 200 Euro als erhöhtem Betrag durch die Pflegekassen ersetzt.

Die neue Verordnung ermöglicht Pflegebedürftigen jetzt zu entscheiden, ob sie diese zusätzlichen Leistungen wie bisher von professionellen Pflegediensten oder anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsanbietern abrufen oder künftig Unterstützung durch Nachbarschaftshelfer erhalten möchten.

Mit der »Nachbarschaftshilfe« wird ein zusätzliches Betreuungsangebot geschaffen, das sich neben den in Paragraf 45b Sozialgesetzbuch, Elftes Buch (SGB XI) genannten zusätzlichen Betreuungsangeboten, den niedrigschwelligen Angeboten nach Paragraf 45c SGB XI sowie den ehrenamtlich Tätigen und den Selbsthilfegruppen nach Paragraf 45d SGB XI einordnet.

Zugleich trägt das Angebot der »Nachbarschaftshilfe« dazu bei, die ambulanten Pflegedienste zu entlasten, die bislang einen Großteil der in Paragraf 45b SGB XI vorgesehenen zusätzlichen Betreuungsleistungen erbringen und die dort vorgesehenen Zahlungen beanspruchen können.

Ziel des neuen Angebotes ist es, den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit zu verlängern und die Angehörigen zu entlasten.

Nachbarschaftshelfer sollen:

  • volljährige Einzelpersonen sein,
  • die nicht in häuslicher Gemeinschaft mit der zu betreuenden Person leben,
  • die nicht im zweiten Grad mit ihr verwandt oder verschwägert sind und
  • keine Pflegepersonen im Sinn des Paragrafen 19 SGB XI sind.

Hat der Nachbarschaftshelfer einen von den Pflegekassen organisierten Pflegekurs absolviert, erhält er hierüber von diesen ein Zertifikat. Dieses belegt seine Anerkennung als niedrigschwelliges Betreuungsangebot. Sofern der Nachbarschaftshelfer bereits aufgrund einer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit einschlägige Erfahrungen und Kenntnisse verfügt, hat er dieses gegenüber den Pflegekassen nachzuweisen. Auch dann erhält er ein Zertifikat, mit dem ihn die Pflegekassen als niedrigschwelliges Betreuungsangebot anerkennen.

Die Nachbarschaftshelfer müssen ihr Wissen und ihre Kenntnisse alle drei Jahre durch eine Teilnahme an Pflegekursen oder im Rahmen einer von den Pflegekassen anerkannten Tätigkeit aktualisieren. Die Anzahl der zu betreuenden Personen soll pro Nachbarschaftshelfer auf zwei beschränkt sein. Pro Stunde erhält der Nachbarschaftshelfer eine Aufwandsentschädigung in Höhe von maximal 10 Euro. Für einen angemessenen Versicherungsschutz muss der Nachbarschaftshelfer selbst sorgen.

Weitere Informationen sind bei den Pflegekassen erhältlich.

Neue Förderrichtlinie für Ruheständler als Alltagsbegleiter

Aufgrund der vielen positiven Erfahrungen mit dem über den Europäischen Sozialfonds geförderten Programm der Alltagsbegleiter hat sich das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz dafür eingesetzt, dass sich auch Frauen und Männer im Ruhestand als Alltagsbegleiter engagieren können.

Mit der neuen Richtlinie können jetzt auch Ruheständler, die sich um betagte Menschen kümmern, die nicht pflegebedürftig sind, mit einer Aufwandsentschädigung unterstützt werden.

Ziel der Richtlinie ist es, betagten Menschen im Alltag in der eigenen Häuslichkeit zur Seite zu stehen (zum Beispiel durch Unterstützung bei Einkäufen, kleinen Hilfen im Haushalt, Begleitung beim Kirchgang), um sozialer Isolierung vorzubeugen und den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit zu verlängern.

Gefördert werden dabei Vorhaben von Projektträgern,

  • die fünf und mehr geeignete Personen, welche sich im Ruhestand oder Vorruhestand befinden beziehungsweise
  • welche nicht berufstätig sind,
  • keine Leistungen aufgrund Sozialgesetzbuch, 2. Buch (SGB II) oder Sozialgesetzbuch, 3. Buch (SGB III) empfangen und
  • nicht arbeitssuchend gemeldet sind

als Alltagsbegleiter engagieren und an zu Begleitende vermitteln.

Die Zuwendung wird für eine Projektdauer von 12 Monaten gewährt und sieht eine Aufwandsentschädigung für Alltagsbegleiter von 80 Euro monatlich ergänzt um eine Verwaltungspauschale für den Projektträger in Höhe von 20 Euro vor.  

Anträge für die Förderung im Jahr 2015 können bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden.

Kongress »Sachsen füreinander - Seniorengenossenschaften in Sachsen« am 13. September 2013 in Dresden

Im Rahmen des Fachkongresses haben auf Einladung von Sozialministerin Christine Clauß knapp 200 Teilnehmer Modelle für Seniorengenossenschaften diskutiert. Anlass war ein Gutachten von Professor Werner Esswein, Technische Universität Dresden, und Professor Bernd Raffelhüschen, Universität Freiburg, die sich im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz mit den Chancen und Perspektiven von Seniorengenossenschaften befasst haben.

Startschuss für Online-Pflegeplaner

Ab 11. Juni 2013 bietet der Wegweiser im Gesundheitswesen »Weisse Liste« ein neues Service-Portal für die häusliche Pflege an. Sowohl Angehörige als auch Pflegebedürftige können sich fortan unabhängig und verständlich dort informieren.

16. Dresdner Pflegestammtisch zum Thema »Wohnen im Alter und PflegeNeuausrichtungsGesetz (PNG)« am 24. April 2013

Die Veranstaltung findet am 24. April 2013, 15:30 Uhr bis 17:30 im Hotel Elbflorenz statt. Weitere Programminformationen finden Sie hier.

Interprofessioneller Pflegekongress am 18./19. April 2013 in Dresden

Die Veranstaltung findet im Deutschen Hygienemuseum statt. Weitere Programminformationen und die Online-Anmeldung finden Sie nachfolgend:

Themenabende der Demenzfachstelle in Plauen

Das Jahresprogramm 2013 finden Sie hier:

Programm »Anlaufstellen für ältere Menschen«

Das Bundesfamilienministerium hat ein Interessenbekundungsverfahren gestartet, das Trägern und Kommunen bis 15. Februar 2013 die Möglichkeit bietet, sich an diesem Förderprogramm zur Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Informations- und Beratungsangeboten für ältere Menschen zu beteiligen.

Die Ausschreibungsunterlagen sowie weitere Informationen erhalten Sie hier:

Weiterbildungsveranstaltung »Ehrenamtliche Helfer für Demenzkranke« vom 23. bis 25. November 2012 in Dresden

Dem Verein Alzheimer Gesellschaft Dresden e. V. ist es kurzfristig möglich, einen Grundkurs über 20 Stunden anzubieten. Es sind 30 Weiterbildungsplätze zu vergeben.

Beschluss des Bundestages zum Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz

Am 29. Juni 2012 wurde vom Deutschen Bundestag das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz beschlossen. Wichtige Änderungen durch das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz sind unter anderem:

  • Leistungsverbesserungen für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, vor allem an Demenz erkrankte Menschen (zum Beispiel Pflegegeld und Sachleistung auch bei Pflegestufe 0)
  • Leistungsverbesserungen bei häuslicher Pflege und für pflegende Angehörige (zum Beispiel Möglichkeit der Vereinbarung von Zeitvolumen mit ambulanten Pflegediensten; neben Grundpflege und hauswirtschaftlicher Versorgung werden nun auch Leistungen der häuslichen Betreuung erbracht; Verbesserung bei der rentenrechtlichen Berücksichtigung der Pflegetätigkeit)
  • Finanzielle Förderung von Wohngruppen
  • Verbesserungen bei Beratung und Begutachtung
  • zur Finanzierung der Leistungsverbesserungen wird der Beitragssatz zur Sozialen Pflegeversicherung zum 1. Januar 2013 um 0,1 Beitragssatzpunkte erhöht
  • Förderung des Abschlusses privater Pflegezusatzversicherungen

Nach der Sommerpause wird sich der Bundesrat erneut mit dem Gesetzentwurf befassen. Weitere Details werden demnächst in das Pflegenetz eingearbeitet. 

Auftaktveranstaltung »Zukunftsprojekt Alltagsbegleiter«

Sozialministerin Clauß eröffnete am 7. Mai 2012 in Görlitz die Veranstaltungsreihe »Alltagsbegleiter für Senioren«. Eingeladen hatte die »Heim gemeinnützige GmbH«, die derzeit durch Sachsen reist, um das Projekt der Öffentlichkeit und Interessierten vorzustellen. Anfang des Jahres hatte sie die Aufgabe der Koordinierungsstelle für die Alltagsbegleiterprojekte übernommen.

2010 hatte das Sozialministerium erstmals das Projekt „Alltagsbegleiter für Senioren“ ausgerufen. 40 Interessenten meldeten sich bereits beim ersten Mal. »Ein toller Start und ein guter Grund, das Programm auch 2011 und 2012 fortzusetzen. Aber vor allem die Alltagsbegleiter selbst haben mich davon überzeugt«, sagte Sozialministerin Clauß.

Alltagsbegleiterprojekte werden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und unterstützen zugleich betagte Senioren und arbeitssuchende Menschen (als Alltagsbegleiter).

Informationen zu Alltagsbegleiter-Projekten verfügbar

In der Rubrik »Marktplatz« ist seit 3. Mai 2012 ein neues Informationsangebot verfügbar. Unter dem Menüpunkt »Alltagsbegleiter-Projekte« finden Sie 44 Angebote von Vereinen und Gemeinden im ländlichen Raum zur Alltagsbegleitung für Seniorinnen und Senioren.

Einladung zur Informationsveranstaltung "Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Bereich der Altenpflege" am 29. März 2012 in Leipzig

Der Verein Professija.DE, die Bildungsakademie Dresden sowie der Interessenverband deutsch- und russischsprachiger Unternehmer e. V. laden zu dieser Informationsveranstaltung zu den Neuregelungen im Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz ein. Näheres finden Sie hier:

Neue zehnteilige Leitfadenreihe der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) e. V. zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz für Verbraucherinnen und Verbraucher erschienen

Die BIVA hat eine neue zehnteilige Leitfadenreihe zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) erstellt, die speziell für Verbraucherinnen und Verbraucher konzipiert ist. Mit dieser Reihe will die BIVA im Rahmen des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekts „Rat und Hilfe für Bewohnerbeiräte“ (Kurztitel) eine Lücke in der Verbraucherberatung schließen.

Informationen zu sächsischen Apotheken

Seit dem 1. Februar 2012 ist der Sächsische Apothekerverband als neuer Kooperationspartner des PflegeNetzes Sachsen mit an Bord. In der Rubrik "Marktplatz" finden Sie unter dem Menüpunkt "Apotheken" jetzt auch eine Vielzahl an Informationen zu rund 1000 sächsischen Apotheken aus dem gesamten Freistaat.

Gründungsveranstaltung PflegeNetz Dresden am 9. Dezember 2011

Anlässlich der Gründung des PflegeNetzes Dresden als Teil der vernetzten Pflegeberatung in Sachsen unterstrich Gesundheitsministerin Christine Clauß, wie wichtig eine qualifizierte Pflegeberatung ist: »Das enge Zusammenwirken von kommunaler Beratung und pflegefachlicher Beratung der Pflegekassen ist ein wichtiger Baustein für eine gute Lebensperspektive unsere pflegebedürftigen und hochbetagten Menschen in Dresden.« Christine Clauß hob hervor, dass die Landeshauptstadt Dresden dieses Thema schon früh erkannt habe und sehr engagiert bearbeite. Der Beitritt zum PflegeNetz sei hier ein weiterer wichtiger Schritt, um das Netzwerk enger zu knüpfen und eine nachhaltige fachübergreifende Beratungsqualität entstehen zu lassen.

Interview der Staatsministerin Christine Clauß in der Sächsischen Zeitung vom 15./16. Oktober 2011

Erfahrungsbericht zur Entwicklung von vernetzten Beratungsstrukturen

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Fragen und Hinweise

Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche zum Pflegenetz Sachsen haben, senden Sie uns bitte eine Nachricht.

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