Hauptinhalt

Werde Pflegekraft in Sachsen!

Gesundheitsministerin Barbara Klepsch mit sächsischenn Pflegeschülerinnen und Pflegeschülern © Ramboll

Was bewegt junge Menschen in Sachsen dazu, in der Pflege zu arbeiten? Wir haben mit Pflegeschülerinnen und Pflegeschülern aus dem Freistaat über ihren Beruf gesprochen. Sie haben uns erzählt, warum sie sich für diesen Job entschieden haben und was gute Pflege für sie ausmacht. Sie berichten von schönen Erlebnissen und Begegnungen, die sie im Arbeitsalltag gemacht haben. Aber sie zeigen auch auf, vor welchen Hürden sie stehen und machen deutlich, was sie sich für den Pflegeberuf wünschen.

Marcel, 32 Jahre

Für den 32-jährigen Marcel ist gute Pflege, wenn er sich Zeit dafür nehmen kann

Madeleine, 36 Jahre

Für die 36-jährige Madeleine ist Pflege ihre Leidenschaft

Xhevit, 26 Jahre

Für den 26-jährigen Xhevit ist Pflege seine Zukunft

Laura, 19 Jahre

Für die 19-Jährige Nora ist gute Pflege ihre Berufung

Domenic, 23 Jahre

Für den 23-jährigen Domenic ist Pflege der Spaß an seiner Arbeit

Nora, 19 Jahre

Für die 19-jährige Nora ist gute Pflege, wenn sie helfen kann

Der Pflegeberuf – ein wichtiger Job mit Verantwortung und Zukunft!

Pflegerinnen an einem Patientenlifter © Ramboll

Unsere Gesellschaft wird immer älter – die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Für gute Pflege braucht es jedoch Profis. In Sachsen und ganz Deutschland werden daher gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte verstärkt gesucht.

Der Pflegeberuf ist vor allem abwechslungsreich. Kein Arbeitstag gleicht dem anderen. Pflegekräfte sind Zuhörer, Organisationstalente, Krisenberater, Nachrichtensprecher, Unterhaltungskünstler und für einige Pflegebedürftige auch die wichtigsten Vertrauenspersonen. Und selbstverständlich unterstützen sie Menschen bei Aufgaben im Alltag, die sie selber nicht mehr alleine bewältigen können.

Häufig vergessen wir, welche wichtige gesellschaftliche Aufgabe Pflegekräfte erfüllen. Ohne Pflegekräfte geht es nicht – weder für die Pflegebedürftigen noch für unser gesamtes Zusammenleben. Das verdient hohe Anerkennung. Viele Pflegekräfte berichten jedoch, dass sie wenig Wertschätzung für ihre Arbeit bekommen. Dabei ist der Pflegeberuf anspruchsvoll. Gute Pflege bedeutet vor allem Verantwortung zu übernehmen und auf unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche einzugehen.

Dein Start in die Pflege - mit der neuen generalistischen Ausbildung

Inhalt des Bildes: Ausgleichsfonds für Pflegeschulen und Ausbildungsbetriebe ab 2020 - Generalistische Pflegeausbildung kann Frühjahr 2020 starten!

Erstmals gibt ab dem Jahr 2020 eine gemeinsame Ausbildung für die Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege ohne Schulgeld und mit fairer Ausbildungsvergütung.

Die Ausbildung eröffnet Möglichkeiten für verschiedene Berufswege. Sie kann generalistisch als »Pflegefachmann/Pflegefachfrau« abgeschlossen werden. Ihr könnt Euch aber auch im Laufe der Ausbildung für eine Spezialisierung, z.B. als Altenpfleger/in oder Kinderkrankenpfleger/in entscheiden, je nach Euren Interessen und Stärken.

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut, denn Pflegekräfte werden händeringend gesucht. Durch die neue Ausbildung seid Ihr gut aufgestellt. Eine gute Perspektive für die Karriere bietet auch die Möglichkeit durch Weiterbildung z.B. noch Fachpfleger oder Praxisanleiter zu werden. Außerdem gibt es ganz neu eine hochschulische Ausbildung, die einen Bachelor- oder Masterabschluss ermöglicht.

Die Menschen werden immer älter und die zukünftige Pflege komplexer. Mit Eurer Entscheidung für die neue Ausbildung leistet Ihr einen ganz wichtigen Beitrag dafür, dass die pflegerische Versorgung der Menschen im Freistaat Sachsen professionell und langfristig gesichert wird.

Ausbildungsplätze findet Ihr wohnortnah bei ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern, die die Ausbildung organisieren und mit den Pflegeschulen kooperieren.

Infos zur neuen Pflegeausbildung

Allgemeine Infos über die Ausbildung in der Altenpflege

zurück zum Seitenanfang