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Aktuelle Entwicklungen

Die Woche der pflegenden Angehörigen

Die tägliche Arbeit pflegender Angehöriger erfordert viel Kraft, Engagement und Mitgefühl und verdient unser aller Wertschätzung. Mit einer »Woche der pflegenden Angehörigen« möchten wir diesen Einsatz – der oft genug im Stillen passiert – würdigen. Die »Woche der pflegenden Angehörigen« bietet pflegenden Angehörigen neben konkreten Unterstützungs- und Hilfsangeboten die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und untereinander auszutauschen.

Vom 26. bis 29. November 2018 findet erstmalig die »Woche der pflegenden Angehörigen« in Sachsen statt.

Gutes Leben im Alter – Sächsische Pflegedialoge

Zu sehen ist das Logo der Veranstaltungsreihe Pflegedialoge Sachsen © SMS / Ramboll

Gute Pflege ist eine der großen – und gleichzeitig wichtigsten – Herausforderungen unserer Zeit. In Sachsen waren im Jahr 2017 bereits rund 200.000 Menschen pflegebedürftig. In den kommenden Jahren wird diese Zahl weiter steigen. Um Pflegebedürftige und Angehörige besser zu unterstützen, braucht es neue Ideen und Lösungsansätze. Deswegen veranstaltet das Sächsische Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz aktuell die »Pflegedialoge Sachsen«. Die Dialogforen finden in allen 13 Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsens statt und sollen den regionalspezifischen Blick auf das Thema Pflege stärken und den Austausch der Beteiligten aus Praxis, Politik und Gesellschaft vertiefen. Bitte lesen Sie hier die Details:

Blick über die Schulter der Teilnehmer auf die stehende Ministerin, die ins Mikrofon zum Publikum spricht
Staatsministerin Barbara Klepsch beim 1. Pflegedialog in Annaberg-Buchholz im Erzgebirgskreis  © Christian Hüller

Unterstützung für pflegende Kinder und Jugendliche

Nicht nur Erwachsene kümmern sich um kranke oder pflegebedürftige Angehörige – nach einer Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) versorgen und pflegen rund 230.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland regelmäßig Angehörige. Um diese jungen Menschen zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt »Pausentaste – Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe. Das Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familie kümmern« ins Leben gerufen. Ab dem 1. Januar 2018 bekommen betroffene Kinder und Jugendliche Hilfe und Rat beim Kinder- und Jugendtelefon der »Nummer gegen Kummer«.

Kostenlose Telefonnummer: 116 111

Die Beratung ist anonym und wird von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr angeboten. An Samstagen findet auch eine »Peer-to-Peer«–Beratung durch speziell ausgebildete Beraterinnen und Berater im Alter von 16 bis 21 Jahren statt.

Auch online können sich Betroffene unter https://www.nummergegenkummer.de/ Rat und Hilfe holen.

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